Der Dachgarten als Wellness-Garten

Dachterrassen oder Dachgärten liegen im Trend und werden zunehmend immer beliebter.


Dachterrassen oder Dachgärten liegen im Trend und werden zunehmend immer beliebter.
Nicht Wenige träumen von einem Garten auf dem Dach als begehrtem Aufenthaltsort für Freizeit und Erholung. Mit fachmännischem Rat und Unterstützung können so Freiflächen bepflanzt und zu Ihrer persönlichen Wohlfühloase hoch über dem Straßenlärm werden.

Da begehbare Dachgärten genehmigungspflichtig sind, sollte rechtzeitig Auskunft über Auflagen und Vorschriften eingeholt werden und unbedingt ein Architekt die Fragen der Statik, der Unfallgefahr und des Wasserabzugs für Ihre Dachfäche prüfen.

Als Bodenbeläge empfehlen sich unter anderem Plattenbeläge, Holzdecks, Kies oder Kunstrasen. Dekorationselemente können z.B. ein Zierteich oder Brunnen und ausgefallene Beleuchtungskörper sein.

Eine Pergola kann ein wesentliches Gestaltungselement Ihres Dachgartens werden. Sie spendet nicht nur Schatten sondern dient auch Kletterpflanzen als Rankhilfe.

Ein Dachgarten ist immer stärker der Witterung ausgesetzt als normale Gärten, deshalb ist neben einem geeigneten Sonnenschutz auch auf genügend Windschutz zu achten. Hier bieten sich schnell wachsende Hecken an die gleichzeitig auch für einen optisch schönen Sichtschutz sorgen.

Aus statischen Gründen ist darauf zu achten, dass große Pflanzen und schwere Pflanzgefäße nahe der tragenden Hauswände platziert werde. In der Regel sollten die meisten Pflanzen in Pflanztrögen oder verschieden hohen Pflanz- kübeln gehalten werden, die dann auch vor Brüstungen gestellt werden können. Dabei sollten Sie robuste Pflanzen auswählen, die nicht zu stark wachsen und starken Wind und Trockenheit vertragen.


Dachterrasse ist kein Dachgarten

Eine Dachterrasse darf nicht einfach in einen Dachgarten umgewandelt werden. Foto: BGL Wer die Dachterrasse seiner Dachgeschosswohnung in einen Dachgarten umwandeln will, benötigt die Zustimmung aller Wohnungseigentümer. Ansonsten kann ein anderer Eigentümer verlangen, dass die Änderung rückgängig gemacht wird. Dies berichtet der Anwalt-Suchservice. Er beruft sich dabei auf ein Urteil des Oberlandesgerichts Köln (Az.: 16 Wx 217/04).

Im verhandelten Fall hatte der Eigentümer einer Dachterrassenwohnung eine Erdschicht auf das Dach aufbringen lassen und die Fläche bepflanzt. Zwar hatte die Wohnungseigentümergemeinschaft diese neue Nutzungsart durch Mehrheitsbeschluss gebilligt. Doch einem Eigentümer passte dies nicht – er verlangte die Beseitigung des Dachgartens.

Zu Recht, wie das Oberlandesgericht entschied: In der Teilungserklärung sei die Fläche eindeutig als Dachterrasse bezeichnet worden und nicht als Dachgarten. Ein solcher sei etwas grundsätzlich anderes. Eine Nutzungsänderung bedürfe der Zustimmung aller Eigentümer, ein Mehrheitsbeschluss reiche nicht aus. Deshalb müsse der Dachgarten beseitigt werden. (fk)

Quelle: Immowelt-Redaktion


Gärtnern auf Dachterrasse und Balkon

Es ist nicht zu verstehen, dass im verhältnismäßig hohem Maße die Verstädtlichung in Europa zunimmt und dass immer mehr Menschen, die über den Luxus eines eigenen Garten (Gärtchen) verfügen, ihr Stückchen "Grün" immer häufiger verbauen. Dagegen scheint sich bei den Etagenbewohnern eine andere Meinung zu entwickeln. Sie besitzen oft nur einige m2 als (Dach-) Terrasse oder Balkon, aus denen sie mehr und mehr ein "grünes" Paradies "in der Höhe" zaubern.

Es scheint, als hätten sie immer mehr Bedürfnisse nach einem Stückchen ruhespendener Natur. Gehören Sie zu der großen Gruppe die noch darüber nachdenkt oder sind Sie vielleicht schon am Experimentieren mit dem Gärtnern "in der Höhe"? Wir geben Ihnen einige Tipps, an die Sie unbedingt denken müssen, um Ihrem eigenen grünen Paradies mit Erfolg Form zu geben.